Orgel plus Chor Ad Libitum

 

mit Werken von Anton Heiller, Franz Martin, Gustav Holst, Tomás Luis de Victoria, Max Reger / Huzgo Wolf, Ruben Liljefors und Morten Lauridsen

 

Chor Ad Libitum . Leitung: Stefan Kaltenböck, Heinz Ferlesch

Orgel: Ludwig Lusser

 

Ruswitha Dokalik. Violine
Katharina Humpel . Oboe

am Samstag, 10. Dezember 2016 / 19.30 Uhr im Dom St. Pölten

Achtung Konzertbeginn 19.30 !!! nicht wie gewohnt,
 
Anschliessend laden wir zum Umtrunk und gemütlichen Beisammensein im Sommerrefektorium ein.
 
Karten: € 20,- / € 10,-
Vorverkauf Buchhandlung Schubert
an der Abendkassa 1 h vor Konzertbeginn,

Das Programm des Abends

" O nata lux"

Adventliche Chormusik von Anton Heiller, Morten Lauridsen u.a.

 

Programm:

Acapella für gemischten Chor
Frank Martin: “Kyrie” und “Gloria” aus der Messe für zwei vierstimmige Chöre

 

Damenchor
Gustav Holst: Ave Maria für

 

Adventmusik für Violine, Obo, Frauenchor und Orgel 1971
Anton Heiler (1923 - 1979)

 

Männerchor

* Tomás Luis de Victoria: O regem caeli
* Hugo Wolf: Einklang (aus: Sechs Geistliche Lieder); Bearbeitung für Herrenchor von Max Reger
* Ruben Liljefors: När det lider mot jul

 

 

Tanztoccata für Orgel solo (1970)
Anton Heiller(1685-1750)

 

 

A cappella für gemischten Chor
* Josu Elberdin: Cantate Domino
* Morten Lauridsen: O nata lux

 

 

Anton Heiller schrieb seine Adventmusik, ein kleines Advent-Oratorium, 1971. Heiller gelingt in diesem eindrucksvollen Werk eine überzeugende Darstellung der Adventgeschichte bis zur Geburt Jesu' , fernab aller „punschträchtigen“ Süßlichkeit, mit zeitgenössischen Ausdrucksmitteln, fast von populärer Wirkung durchdrungen.

Neben diesem Werk erklingt A Cappella Chormusik ungewöhnlicher Komponisten aus vielen europäischen Ländern. Der Chor Ad Libitum präsentiert erlesene Stücke der a cappella Literatur in unterschiedlichen Besetzungsformen und Aufstellungen.
Die klangvollen Werke von Frank Martin, Hugo Wolf und Morten Lauridsen stehen ebenso am Programm wie Werke für Herrenchor sowie das jubelnde Cantate Domino von Josu Elberdin.

 

 

Wir laden Sie herzlichst ein.

 

Die Künstler dieses Abends

 

Chor Ad Libitum 

Der 1993 im niederösterreichischen St. Valentin von seinem künstlerischen Leiter Heinz Ferlesch gegründete Chor Ad Libitum gehört zu den führenden Ensembles seines Genres im österreichischen Chorwesen.

Bereits nach wenigen Jahren machte der Chor Ad Libitum durch die Zusammenarbeit mit den Filmkomponisten Ennio Morricone und Mikis Theodorakis und dem Bruckner Orchester Linz bei den „voestivals“ 1998 und 1999 auf sich aufmerksam.

Das musikalische Spektrum des Chores reicht von anspruchsvoller A-cappella-Literatur der letzten fünf Jahrhunderte bis hin zu den großen Chor-Orchesterwerken.
Zum Kernrepertoire zählen u.a. Bachs Johannes- und Matthäuspassion, Händels Messiah und Solomon, Haydns Schöpfung und Jahreszeiten, Mendelssohns Paulus und Elias, Bruckners e-Moll-Messe, Brahms’ Deutsches Requiem und das Verdi-Requiem.

Mit besonderer Hingabe widmet sich der Chor dem doppel- und mehrchörigen Singen, bei dem das Ensemble sein sängerisches Potenzial und seine unverwechselbare Klangkultur entfalten kann.

Konzerte mit namhaften österreichischen Klangkörpern, wie dem Ensemble Sonare Linz, dem Bruckner Orchester Linz, sowie mit dem Originalklangensemble Barucco prägen das künstlerische Profil des Chores Ad Libitum.

Regelmäßig zu Gast bei nationalen und internationalen bekannten Festivals trat der Chor Ad Libitum in letzter Zeit im Rahmen der Europäischen Festwochen Passau, beim Carinthischen Sommer, dem Kultursommer Sterzing und beim Brahmsfestival Mürzzuschlag auf.

Zahlreiche Mitschnitte des ORF und mehrere CD-Veröffentlichungen dokumentieren die Arbeit des Chores.

Mehr zum Chor und zu den aktuellen Projekten finden Sie auf www.chor-adlibitum.at.

 

 

 

Heinz Ferlesch . Chorleiter

 

Als gebürtiger Niederösterreicher hat sich Heinz Ferlesch sowohl als Künstlerischer Leiter  des Chores Ad Libitum und der Wiener Singakademie als auch als Dirigent seines Originalklangorchesters Barucco im österreichischen Musikleben etabliert.

 

Nach seinem Studium am Anton Bruckner Konservatorium Linz und an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Herwig Reiter und Johannes Prinz wurde Heinz Ferlesch im Alter von 27 Jahren vom Wiener Konzerthaus zum Künstlerischen Leiter der Wiener Singakademie berufen.

 

1993 gegründeten Heinz Ferlesch den Chor Ad Libitum.

 

2004 gründete Heinz Ferlesch das Originalklangorchester Barucco und tritt seitdem verstärkt als Orchesterdirigent in Erscheinung.

 

Mit seinen Ensembles ist der Dirigent Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. 2007 wurde ihm der renommierte Ferdinand-Grossmann-Preis verliehen. 2009 wurde Heinz Ferlesch im Rahmen seiner Tätigkeit für die Chorszene Niederösterreich mit dem Erwin-Ortner-Preis zur Förderung der Chormusik ausgezeichnet.

 

Heinz Ferlesch ist unter anderem Gastdozent des Berkshire Choral Festivals und Jurymitglied verschiedener nationaler und internationaler Chorwettbewerbe. Seit 2002 unterrichtet er das Fach Vokalensemble an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.

weitere Informationen: www.heinzferlesch.com

 

 

Stefan Kaltenböck . Chorleiter

Studien in Graz: Musikerziehung, Religionspädagogik, Chorleitung (Franz Herzog); prägende Lehrer waren Johannes Prinz, Johannes Hiemetsberger, Robert Sund, Maris Sirmais, Zimfira Poloz, Nicol Matt und Ragnar Rasmussen.
2007-2014 Leitung des Vinzentiner Knabenchores und des Landesjugendchores Südtirol. 2012 Dirigenten-Sonderpreis beim Internationalen Chorwettbewerb „Praga Cantat“ in Prag.;

Kapellmeister des Chorus Juventus der Wiener Sängerknaben und Musiklehrer am Gymnasium der Wiener Sängerknaben bzw. am Europagymnasium Auhof in Linz. Assistent von Heinz Ferlesch, Referent bei div. Konzertprojekten, Seminaren, Chorleiterkursen, Workshops und Juryteilnahmen in Österreich und im Ausland. Sänger u.a. im Salzburger Bachchor und im Chamber Choir of Europe.

 

 

Ludwig Lusser . Orgel

 

 

geb. 1969 in Innervillgraten/Osttirol, studierte zunächst am Konservatorium der Stadt Innsbruck Klavier (Theo Peer) und Orgel (Reinhard Jaud). Von 1989–1999 absolvierte er die Studien Katholische Kirchenmusik, Orgel-Konzertfach und
IGP-Orgel an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Orgel bei Michael Radulescu, 1993 und 1995 Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Kunst, Meisterkurse bei L. F. Tagliavini, William Porter, J. Cl. Zehnder, Jean Boyer, Guy Bovet, Piet Kee.

 

Von 1995 bis 2006 Mitwirkung als Organist bei vielen Konzerten (Janacek Glagolithische Messe, Saint-Saens Orgelsymphonie, Martin Glogotha, u. a.) mit bedeutenden Orchestern und Dirigenten im Wiener Musikverein und im Wiener Konzerthaus (Wolfgang Sawallisch, Michel Plasson, Gerd Albrecht, Gorge Prêtre u.a.; Wiener Symphoniker, Orchestre National du Capitol Toulouse, u. a.)

 

Seit 1996 unterrichtet er am Diözesankonservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien. Von 1999 bis 2006 unterrichtete er an den Universitäten für Musik und darstellende Kunst in Graz und Wien.

 

Er ist seit 2006 Domorganist in St. Pölten und unterrichtet am dortigen Diözesankonservatorium für Kirchenmusik. Seit 1989 entwickelt er eine vielfältige Konzerttätigkeit als Organist und Improvisator. Schwerpunkte seiner interpretatorischen Arbeit ergeben sich für das Werk Johann Sebastian Bachs und Max Regers einerseits, sowie der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts andererseits. Besonderes Anliegen ist ihm dabei die Orgelmusik seit 1945 in Österreich. Mehrere Komponisten vertrauten schon bisher Ludwig Lusser österreichische Erstaufführungen und Uraufführungen an. (z. B. 2013 „Polyphonie“ für Orgel, von Erich Urbanner für die Uraufführung im Rahmen des Festivals „Klangspuren 2013 Schwaz“ im Innsbrucker Dom). Ein weiterer Schwerpunkt seines Repertoires ist die Orgelkammermusik (Partnerschaften mit bedeutenden Musikern, Robert Wolf Soloflötist der Wiener Symphoniker und Concentus Musicus, Gabor Tarkövi Solotrompeter der Berliner Philharmoniker, Walter Voglmayr Soloposaunist der Wiener Symphoniker, Wiener Posaunenquartett u. a). Drittes wichtiges Feld seiner musikalischen Arbeit ist die intensive Beschäftigung mit allen Fragen zur Orgelimprovisation. (Neben seinen Auftritten als Improvisator an der Orgel in Konzert und Liturgie, seit 2006 Improvisationspartnerschaften mit den Saxophonisten Bernd Oliver Fröhlich und Wolfgang Puschnig).

 

2009 erschien bei Gramola/Wien seine Gesamteinspielung von Johann Sebastian Bachs Clavierübung III. Theil.