Highlights aus den letzten Jahren

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Orgelkonzert für Kinder 2017 (Kopie)

im Rahmen vom Festival musica sacra ...

Orgelmusik für Kinder

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Orgel plus Puschnig

 

Improvisation

 

Wolfgang Puschnig, Saxophon

Ludwig Lusser . Orgel

Wolfram Berger . Sprecher

 

am Freitag, 27. April 2017 / 20.00 Uhr im Dom St. Pölten

 
Anschliessend laden wir zum Umtrunk und gemütlichen Beisammensein im Sommerrefektorium ein.
 
Karten: € 20,- / € 10,-
Vorverkauf Buchhandlung Schubert
an der Abendkassa 1 h vor Konzertbeginn,

Die Künstler dieses Abends

 

Wolfgang Puschnig . Saxophon

 

Nach seinem Studium von Saxophon und Flöte am Wiener Konservatorium war Puschnig Mitte der 1970er Jahre mit Mathias Rüegg Gründungsmitglied des Vienna Art Orchestra, in dem er bis 1989 aktiv war. Er war auch an den Ernst Jandl-Projekten mit Lauren Newton beteiligt. Daneben spielte er Anfang der 1980er mit Hans Koller, mit dem Quartett Air Mail und mit saxofour.

Mitte der 1980er holte ihn Carla Bley in ihre Gruppen. Mit Wolfgang Mitterer, Uli Scherer, seiner langjährigen Partnerin Linda Sharrock und mit Jamaaladeen Tacuma arbeitete er in verschiedenen Gruppen zusammen; dazu ist in den letzten Jahren vermehrt die Zusammenarbeit mit Reinhard Flatischler, Herbert Joos, Christof Lauer und Michel Godard getreten. Im Projekt „Alpine Aspects“ spielt er seit 1991 mit Jazzmusikern und den Amstettener Musikanten zusammen (zuletzt auf dem JazzFest Berlin 2006 sowie am Musikfest Waidhofen/Thaya 2007).

Daneben ist er immer wieder mit dem koreanischen Perkussionsensemble SamulNori aufgetreten.Das heißeste Eisen, das Wolfgang Puschnig momentan im Feuer hat, ist aber mit Sicherheit sein neues Projekt "Room", das erstmals beim Jazzfestival Saalfelden 2009 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Dass der Jazz-Nachwuchs heute derart gut aufgestellt ist, ist nicht zuletzt auch Wolfgang Puschnig zu verdanken, der zum einen mit seinen eigenen Ensembles stets neue musikalische Pfade erschließen und damit eine Art Vorbildstellung einnehmen konnte, zum anderen aber auch als Universitätsprofessor für Saxofon an der Musikuniversität Wien (deren Institut für Popularmusik er auch vorsteht) neue Entfaltungsmöglichkeiten aufzeigen kann. Dass man aber letztendlich einen eigenen, individuellen Weg beschreiten muss, weiß wohl niemand besser als Wolfgang Puschnig selbst.

 

 

 

Ludwig Lusser . Orgel

 

 

geb. 1969 in Innervillgraten/Osttirol, studierte zunächst am Konservatorium der Stadt Innsbruck Klavier (Theo Peer) und Orgel (Reinhard Jaud). Von 1989–1999 absolvierte er die Studien Katholische Kirchenmusik, Orgel-Konzertfach und
IGP-Orgel an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Orgel bei Michael Radulescu, 1993 und 1995 Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Kunst, Meisterkurse bei L. F. Tagliavini, William Porter, J. Cl. Zehnder, Jean Boyer, Guy Bovet, Piet Kee.

 

Von 1995 bis 2006 Mitwirkung als Organist bei vielen Konzerten (Janacek Glagolithische Messe, Saint-Saens Orgelsymphonie, Martin Glogotha, u. a.) mit bedeutenden Orchestern und Dirigenten im Wiener Musikverein und im Wiener Konzerthaus (Wolfgang Sawallisch, Michel Plasson, Gerd Albrecht, Gorge Prêtre u.a.; Wiener Symphoniker, Orchestre National du Capitol Toulouse, u. a.)

 

Seit 1996 unterrichtet er am Diözesankonservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien. Von 1999 bis 2006 unterrichtete er an den Universitäten für Musik und darstellende Kunst in Graz und Wien.

 

Er ist seit 2006 Domorganist in St. Pölten und unterrichtet am dortigen Diözesankonservatorium für Kirchenmusik. Seit 1989 entwickelt er eine vielfältige Konzerttätigkeit als Organist und Improvisator. Schwerpunkte seiner interpretatorischen Arbeit ergeben sich für das Werk Johann Sebastian Bachs und Max Regers einerseits, sowie der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts andererseits. Besonderes Anliegen ist ihm dabei die Orgelmusik seit 1945 in Österreich. Mehrere Komponisten vertrauten schon bisher Ludwig Lusser österreichische Erstaufführungen und Uraufführungen an. (z. B. 2013 „Polyphonie“ für Orgel, von Erich Urbanner für die Uraufführung im Rahmen des Festivals „Klangspuren 2013 Schwaz“ im Innsbrucker Dom). Ein weiterer Schwerpunkt seines Repertoires ist die Orgelkammermusik (Partnerschaften mit bedeutenden Musikern, Robert Wolf Soloflötist der Wiener Symphoniker und Concentus Musicus, Gabor Tarkövi Solotrompeter der Berliner Philharmoniker, Walter Voglmayr Soloposaunist der Wiener Symphoniker, Wiener Posaunenquartett u. a). Drittes wichtiges Feld seiner musikalischen Arbeit ist die intensive Beschäftigung mit allen Fragen zur Orgelimprovisation. (Neben seinen Auftritten als Improvisator an der Orgel in Konzert und Liturgie, seit 2006 Improvisationspartnerschaften mit den Saxophonisten Bernd Oliver Fröhlich und Wolfgang Puschnig).

 

2009 erschien bei Gramola/Wien seine Gesamteinspielung von Johann Sebastian Bachs Clavierübung III. Theil.

 

 

Wolfram Berger . Sprecher

Schauspieler, Sänger, Kabarettist, Entertainer, Film- und TV-Schauspieler, Regisseur und Produzent ungewöhnlicher Theater-Abende abseits des Mainstreams

Schauspielausbildung in Graz und eine so genannte „Bilderbuchkarriere“ als Schauspieler an wichtigen deutschsprachigen Bühnen (Basel, Zürich, Stuttgart, Bochum).

Parallel dazu immer wieder Kino- und TV- Filme.

Außerdem: Kleinkunstabende, vor allem mit Texten von Karl Valentin, Wolfram Bergers „künstlerischem Vitamin“.

Seit 1980 freischaffend. 

Unzählige Radio-, Hörspiel- und Hörbuchproduktionen sind das Ergebnis seiner Liebesaffaire mit dem Mikrophon, die von der Freude am Lesen und dem Spiel mit Sprache erfüllt ist.

Die Zusammenarbeit mit Musikern aus allen Genres ist für Wolfram Berger Quell der Inspiration für seine  so genannten „Kleinkunst-Programme“. Die musikalisch, satirisch poetischen Träume, die sich – wie ihr Erfinder - nirgends so richtig einordnen lassen, zeugen von großer  Lust am Singen und Spielen in allen Lebenslagen, vom Auffinden und Ausprobieren verborgener Köstlichkeiten seines Berufes.

Preise (Auswahl):

„Bester Schauspieler 2015" - Montréal World Film Festival

„ORF - Schauspieler des Jahres 2001“

„Salzburger Stier 1997“,

Preis der Schallplattenkritik:

„Wölflisches Gejandl einer bayerischen Schwittersmutter“  

„Verdi“, 

 

 

Orgel plus Chor Ad Libitum

 

mit Werken von Anton Heiller, Franz Martin, Gustav Holst, Tomás Luis de Victoria, Max Reger / Huzgo Wolf, Ruben Liljefors und Morten Lauridsen

 

Chor Ad Libitum . Leitung: Stefan Kaltenböck, Heinz Ferlesch

Orgel: Ludwig Lusser

 

Ruswitha Dokalik. Violine
Katharina Humpel . Oboe

am Samstag, 10. Dezember 2016 / 19.30 Uhr im Dom St. Pölten

Achtung Konzertbeginn 19.30 !!! nicht wie gewohnt,
 
Anschliessend laden wir zum Umtrunk und gemütlichen Beisammensein im Sommerrefektorium ein.
 
Karten: € 20,- / € 10,-
Vorverkauf Buchhandlung Schubert
an der Abendkassa 1 h vor Konzertbeginn,

Das Programm des Abends

" O nata lux"

Adventliche Chormusik von Anton Heiller, Morten Lauridsen u.a.

 

Programm:

Acapella für gemischten Chor
Frank Martin: “Kyrie” und “Gloria” aus der Messe für zwei vierstimmige Chöre

 

Damenchor
Gustav Holst: Ave Maria für

 

Adventmusik für Violine, Obo, Frauenchor und Orgel 1971
Anton Heiler (1923 - 1979)

 

Männerchor

* Tomás Luis de Victoria: O regem caeli
* Hugo Wolf: Einklang (aus: Sechs Geistliche Lieder); Bearbeitung für Herrenchor von Max Reger
* Ruben Liljefors: När det lider mot jul

 

 

Tanztoccata für Orgel solo (1970)
Anton Heiller(1685-1750)

 

 

A cappella für gemischten Chor
* Josu Elberdin: Cantate Domino
* Morten Lauridsen: O nata lux

 

 

Anton Heiller schrieb seine Adventmusik, ein kleines Advent-Oratorium, 1971. Heiller gelingt in diesem eindrucksvollen Werk eine überzeugende Darstellung der Adventgeschichte bis zur Geburt Jesu' , fernab aller „punschträchtigen“ Süßlichkeit, mit zeitgenössischen Ausdrucksmitteln, fast von populärer Wirkung durchdrungen.

Neben diesem Werk erklingt A Cappella Chormusik ungewöhnlicher Komponisten aus vielen europäischen Ländern. Der Chor Ad Libitum präsentiert erlesene Stücke der a cappella Literatur in unterschiedlichen Besetzungsformen und Aufstellungen.
Die klangvollen Werke von Frank Martin, Hugo Wolf und Morten Lauridsen stehen ebenso am Programm wie Werke für Herrenchor sowie das jubelnde Cantate Domino von Josu Elberdin.

 

 

Wir laden Sie herzlichst ein.

 

Die Künstler dieses Abends

 

Chor Ad Libitum 

Der 1993 im niederösterreichischen St. Valentin von seinem künstlerischen Leiter Heinz Ferlesch gegründete Chor Ad Libitum gehört zu den führenden Ensembles seines Genres im österreichischen Chorwesen.

Bereits nach wenigen Jahren machte der Chor Ad Libitum durch die Zusammenarbeit mit den Filmkomponisten Ennio Morricone und Mikis Theodorakis und dem Bruckner Orchester Linz bei den „voestivals“ 1998 und 1999 auf sich aufmerksam.

Das musikalische Spektrum des Chores reicht von anspruchsvoller A-cappella-Literatur der letzten fünf Jahrhunderte bis hin zu den großen Chor-Orchesterwerken.
Zum Kernrepertoire zählen u.a. Bachs Johannes- und Matthäuspassion, Händels Messiah und Solomon, Haydns Schöpfung und Jahreszeiten, Mendelssohns Paulus und Elias, Bruckners e-Moll-Messe, Brahms’ Deutsches Requiem und das Verdi-Requiem.

Mit besonderer Hingabe widmet sich der Chor dem doppel- und mehrchörigen Singen, bei dem das Ensemble sein sängerisches Potenzial und seine unverwechselbare Klangkultur entfalten kann.

Konzerte mit namhaften österreichischen Klangkörpern, wie dem Ensemble Sonare Linz, dem Bruckner Orchester Linz, sowie mit dem Originalklangensemble Barucco prägen das künstlerische Profil des Chores Ad Libitum.

Regelmäßig zu Gast bei nationalen und internationalen bekannten Festivals trat der Chor Ad Libitum in letzter Zeit im Rahmen der Europäischen Festwochen Passau, beim Carinthischen Sommer, dem Kultursommer Sterzing und beim Brahmsfestival Mürzzuschlag auf.

Zahlreiche Mitschnitte des ORF und mehrere CD-Veröffentlichungen dokumentieren die Arbeit des Chores.

Mehr zum Chor und zu den aktuellen Projekten finden Sie auf www.chor-adlibitum.at.

 

 

 

Heinz Ferlesch . Chorleiter

 

Als gebürtiger Niederösterreicher hat sich Heinz Ferlesch sowohl als Künstlerischer Leiter  des Chores Ad Libitum und der Wiener Singakademie als auch als Dirigent seines Originalklangorchesters Barucco im österreichischen Musikleben etabliert.

 

Nach seinem Studium am Anton Bruckner Konservatorium Linz und an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Herwig Reiter und Johannes Prinz wurde Heinz Ferlesch im Alter von 27 Jahren vom Wiener Konzerthaus zum Künstlerischen Leiter der Wiener Singakademie berufen.

 

1993 gegründeten Heinz Ferlesch den Chor Ad Libitum.

 

2004 gründete Heinz Ferlesch das Originalklangorchester Barucco und tritt seitdem verstärkt als Orchesterdirigent in Erscheinung.

 

Mit seinen Ensembles ist der Dirigent Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. 2007 wurde ihm der renommierte Ferdinand-Grossmann-Preis verliehen. 2009 wurde Heinz Ferlesch im Rahmen seiner Tätigkeit für die Chorszene Niederösterreich mit dem Erwin-Ortner-Preis zur Förderung der Chormusik ausgezeichnet.

 

Heinz Ferlesch ist unter anderem Gastdozent des Berkshire Choral Festivals und Jurymitglied verschiedener nationaler und internationaler Chorwettbewerbe. Seit 2002 unterrichtet er das Fach Vokalensemble an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.

weitere Informationen: www.heinzferlesch.com

 

 

Stefan Kaltenböck . Chorleiter

Studien in Graz: Musikerziehung, Religionspädagogik, Chorleitung (Franz Herzog); prägende Lehrer waren Johannes Prinz, Johannes Hiemetsberger, Robert Sund, Maris Sirmais, Zimfira Poloz, Nicol Matt und Ragnar Rasmussen.
2007-2014 Leitung des Vinzentiner Knabenchores und des Landesjugendchores Südtirol. 2012 Dirigenten-Sonderpreis beim Internationalen Chorwettbewerb „Praga Cantat“ in Prag.;

Kapellmeister des Chorus Juventus der Wiener Sängerknaben und Musiklehrer am Gymnasium der Wiener Sängerknaben bzw. am Europagymnasium Auhof in Linz. Assistent von Heinz Ferlesch, Referent bei div. Konzertprojekten, Seminaren, Chorleiterkursen, Workshops und Juryteilnahmen in Österreich und im Ausland. Sänger u.a. im Salzburger Bachchor und im Chamber Choir of Europe.

 

 

Ludwig Lusser . Orgel

 

 

geb. 1969 in Innervillgraten/Osttirol, studierte zunächst am Konservatorium der Stadt Innsbruck Klavier (Theo Peer) und Orgel (Reinhard Jaud). Von 1989–1999 absolvierte er die Studien Katholische Kirchenmusik, Orgel-Konzertfach und
IGP-Orgel an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Orgel bei Michael Radulescu, 1993 und 1995 Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Kunst, Meisterkurse bei L. F. Tagliavini, William Porter, J. Cl. Zehnder, Jean Boyer, Guy Bovet, Piet Kee.

 

Von 1995 bis 2006 Mitwirkung als Organist bei vielen Konzerten (Janacek Glagolithische Messe, Saint-Saens Orgelsymphonie, Martin Glogotha, u. a.) mit bedeutenden Orchestern und Dirigenten im Wiener Musikverein und im Wiener Konzerthaus (Wolfgang Sawallisch, Michel Plasson, Gerd Albrecht, Gorge Prêtre u.a.; Wiener Symphoniker, Orchestre National du Capitol Toulouse, u. a.)

 

Seit 1996 unterrichtet er am Diözesankonservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien. Von 1999 bis 2006 unterrichtete er an den Universitäten für Musik und darstellende Kunst in Graz und Wien.

 

Er ist seit 2006 Domorganist in St. Pölten und unterrichtet am dortigen Diözesankonservatorium für Kirchenmusik. Seit 1989 entwickelt er eine vielfältige Konzerttätigkeit als Organist und Improvisator. Schwerpunkte seiner interpretatorischen Arbeit ergeben sich für das Werk Johann Sebastian Bachs und Max Regers einerseits, sowie der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts andererseits. Besonderes Anliegen ist ihm dabei die Orgelmusik seit 1945 in Österreich. Mehrere Komponisten vertrauten schon bisher Ludwig Lusser österreichische Erstaufführungen und Uraufführungen an. (z. B. 2013 „Polyphonie“ für Orgel, von Erich Urbanner für die Uraufführung im Rahmen des Festivals „Klangspuren 2013 Schwaz“ im Innsbrucker Dom). Ein weiterer Schwerpunkt seines Repertoires ist die Orgelkammermusik (Partnerschaften mit bedeutenden Musikern, Robert Wolf Soloflötist der Wiener Symphoniker und Concentus Musicus, Gabor Tarkövi Solotrompeter der Berliner Philharmoniker, Walter Voglmayr Soloposaunist der Wiener Symphoniker, Wiener Posaunenquartett u. a). Drittes wichtiges Feld seiner musikalischen Arbeit ist die intensive Beschäftigung mit allen Fragen zur Orgelimprovisation. (Neben seinen Auftritten als Improvisator an der Orgel in Konzert und Liturgie, seit 2006 Improvisationspartnerschaften mit den Saxophonisten Bernd Oliver Fröhlich und Wolfgang Puschnig).

 

2009 erschien bei Gramola/Wien seine Gesamteinspielung von Johann Sebastian Bachs Clavierübung III. Theil.

 

 

Orgel plus Tanz

mit Werken von

Werke von Anton Heiller, Erich Urbanner, Wolfgang Seierl, Georg Muffat und Johann Sebastian Bach

 

Tanz & Choreographie: Cornelia Voglmayr

Posaune: Walter Voglmayr

Orgel: Ludwig Lusser

 

am Freitag, 4. November 2016 / 20 Uhr im Dom St. Pölten

20.00 Konzertbeginn
 
Anschliessend laden wir zum Umtrunk und gemütlichen Beisammensein im Sommerrefektorium ein.
 
Karten: € 14,- / € 7,-
Vorverkauf Buchhandlung Schubert
an der Abendkassa 1 h vor Konzertbeginn,

Das Programm des Abends

" ... Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt ..." Psalm 30


"Lobt ihn mit Pauken und Tanz ..." Psalm 150

 

Gegen Ende des von Papst Franziskus weltweit ausgerufenen Jahrs der Barmherzigkeit durchschreitet Cornelia Voglmayr zu Beginn und am Ende des Konzertabends die „Porta Caritas“, das seit vielen Monaten und noch bis 20. November im St. Pöltner Dom hängende Textilkunstwerk des tschechischen Malers Karel Rechlik.

 

Johann Sebastian Bachs Passacaglia und Georg Muffats Ciacona sind sogenannte stilisierte Tänze und gehen in ihren ursprünglichen ältesten Schichten auf volkstümliche und höfische Tänze zurück, was Cornelia Voglmayr in ihrer Choreographie in moderner und aktualisierter Visualisierung zeigen wird.

 

Die junge in London ausgebildete in Wien als freischaffende Künstlerin lebende Tänzerin und Choreographin Cornelia Voglmayr wird ebenso die zeitgenössischen Orgelwerke von Erich Urbanner und Anton Heiller mit den Ausdrucksmitteln des Tanzes choregraphisch umsetzen wie auch die Improvisationen des Soloposaunisten der Wiener Symphoniker Walter Voglmayr und Domorganisten Ludwig Lusser.

 

Höhepunkt und Abschluss des Konzerts wird die Uraufführung des neuesten Werks von Wolfgang Seierl, Fluidum I für Posaune und Orgel. Dieses Werk wurde in den vergangenen Monaten in enger Zusammenarbeit mit allen drei Künstlern und für diesen Abend geschaffen.

 

Programm:

Walter Voglmayr Improvisation – Exordium
Posaune Solo (1973)

 

Johann Sebastian Bach Passacaglia c-moll BWV 582
Orgel Solo (1685-1750)

 

Erich Urbanner Improvisation I
Orgel Solo, 1961 (1936)

 

Walter Voglmayr / Ludwig Lusser Improvisation über Wachet auf, ruft uns die Stimme (1969)
Posaune und Orgel

 

Anton Heiller Tanztoccata
Orgel Solo, 1970 (1923-1979)

 

Georg Muffat Ciacona
Orgel Solo (1653-1704)

 

Wolfgang Seierl Fluidum I für Posaune und Orgel
(Uraufführung) (1955) (2016)

 

Walter Voglmayr Improvisation – Peroratio
Posaune Solo

 

 

 

Wir laden Sie herzlichst ein.

 

Die Künstler dieses Abends

 

Cornelia Voglmayr . Choreograpgie und Tanz


Wurde 1988 in Wien geboren und maturierte 2006 am Wiener Musikgymnasium. 2012 schloss sie ihr Studium in „Dance Theatre“ am „TrinityLaban – conservatoire for music and dance“ /London (UK) mit first class honours ab und erhielt ihren Bachelor Titel. Ihr wurde in dieser Zeit zweimal das Tanzstipendium bm:uk zuerkannt. 2015 schloss sie ihr Diplomstudium „Theater-, Film- und Medienwissenschaft“ an der Universität Wien erfolgreich mit dem Titel Mag.a phil ab.

Sie war Mitglied der Jasmin Vardimon Company (JV2) 2012/2013 und arbeitete unter anderen mit Sasha Waltz, Jasmin Vardimon, Matteo Fargion, Michael Turinsky, Mafalda Deville, Tim Casson, Lizzie Kew Ross und Susan Sentler. Als Choreographin reiste sie mit ihren Stücken nach Italien, Dänemark, England, Frankreich, Norwegen und Niederlande.
Neben ihrer Ausbildung als Tänzerin und Choreographin, sammelte sie schon früh Erfahrung im Chor und als Pianistin womit sie unter anderem den 1. Preis bei “Prima la Musica” 2004 erhielt, sowie den Wettbewerb: „4th international competition for Piano with 6 hands“ geminsam mit Katharina Gansch und Anna Magdalena Kokits gewann.

 

 

 

Cornelia Voglmayr nähert sich aus mehreren Perspektiven der vielschichtigen Umgebung Kirche. In Ihrer Begegnung mit den Ritualen der Glaubensgemeinschaft und der Orgelmusik entwickelt die Tänzerin eine Reflexionsebene, die sich in körperlichen und bildlichen Bewegungen ausdrückt. Sie bedient sich bei dem vorhandenen Vokabular der Glaubensrituale und baut es in ihre Bewegungs- und Bildsprache ein.

Der Zugang zur Thematik ist dabei von einer bewusst offenen Haltung geprägt, um deren gemeinschaftsbildende Kraft zu untersuchen.
 
Die starke Zahlen-Symbolik der Religion entlädt sich in der Musik von damals wie heute und Parallelen in der Verwendung von Zahlen als symbolischen Gesten werden musikalisch wie tänzerisch erkundet. So hinterlassen die 14 Stationen des Kreuzweges ihre Spuren, werden die 10 Gebote interpretiert und auf Notenblättern verewigt sowie die mündliche Überlieferung als individualisierte Predigt vorgetragen und hinterfragt.

 

 

Walter Voglmayr . Posaune

Soloposaunist der Wiener Symphoniker

Geboren 1973 in Ried/Innkreis

1986  Aufnahme an das Brucknerkonservatorium Linz zu Prof. Friedrich Loimayr

1988  Wechsel an die Musikhochschule Wien zu Prof. Horst Küblböck

1993  Wechsel zur staatlichen Hochschule für Musik nach Freiburg im Breisgau zu Branimir Slokar

1996  Substitutenvertrag als Soloposaunist an der Bayrischen Staatsoper München

1997-2000  Soloposaunist im Rundfunksinfonieorchester Berlin

seit 2000  Soloposaunist der Wiener Symphoniker

2012  Gastprofessur an der Kunstuniversität Graz / Oberschützen

Mitglied bei Pro Brass, Austrian Brass Connection, Vienna Symphony Jazz Project.

Mitwirkung bei Wiener Philharmoniker, Concentus Musicus Wien, Gustav Mahler Jugendorchester, Ensemble Modern Frankfurt, Klangforum Wien, Chapelle Royal Paris, Gulbenkian Orchestra Lissabon, Saito Kinen Orchester von Seji Ozawa.

Gründungsmitglied von Mnozilbrass. 

Auftritte als Solist mit dem Wiener Kammerorchester, dem Ensemble de la Musique de Toulon, dem Klangforum Wien und bei Wien Modern

 

 

Ludwig Lusser . Orgel

 

geb. 1969 in Innervillgraten/Osttirol, studierte zunächst am Konservatorium der Stadt Innsbruck Klavier (Theo Peer) und Orgel (Reinhard Jaud). Von 1989–1999 absolvierte er die Studien Katholische Kirchenmusik, Orgel-Konzertfach und
IGP-Orgel an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Orgel bei Michael Radulescu, 1993 und 1995 Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Kunst, Meisterkurse bei L. F. Tagliavini, William Porter, J. Cl. Zehnder, Jean Boyer, Guy Bovet, Piet Kee.

Von 1995 bis 2006 Mitwirkung als Organist bei vielen Konzerten (Janacek Glagolithische Messe, Saint-Saens Orgelsymphonie, Martin Glogotha, u. a.) mit bedeutenden Orchestern und Dirigenten im Wiener Musikverein und im Wiener Konzerthaus (Wolfgang Sawallisch, Michel Plasson, Gerd Albrecht, Gorge Prêtre u.a.; Wiener Symphoniker, Orchestre National du Capitol Toulouse, u. a.)

Seit 1996 unterrichtet er am Diözesankonservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien. Von 1999 bis 2006 unterrichtete er an den Universitäten für Musik und darstellende Kunst in Graz und Wien.

Er ist seit 2006 Domorganist in St. Pölten und unterrichtet am dortigen Diözesankonservatorium für Kirchenmusik. Seit 1989 entwickelt er eine vielfältige Konzerttätigkeit als Organist und Improvisator. Schwerpunkte seiner interpretatorischen Arbeit ergeben sich für das Werk Johann Sebastian Bachs und Max Regers einerseits, sowie der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts andererseits. Besonderes Anliegen ist ihm dabei die Orgelmusik seit 1945 in Österreich. Mehrere Komponisten vertrauten schon bisher Ludwig Lusser österreichische Erstaufführungen und Uraufführungen an. (z. B. 2013 „Polyphonie“ für Orgel, von Erich Urbanner für die Uraufführung im Rahmen des Festivals „Klangspuren 2013 Schwaz“ im Innsbrucker Dom). Ein weiterer Schwerpunkt seines Repertoires ist die Orgelkammermusik (Partnerschaften mit bedeutenden Musikern, Robert Wolf Soloflötist der Wiener Symphoniker und Concentus Musicus, Gabor Tarkövi Solotrompeter der Berliner Philharmoniker, Walter Voglmayr Soloposaunist der Wiener Symphoniker, Wiener Posaunenquartett u. a). Drittes wichtiges Feld seiner musikalischen Arbeit ist die intensive Beschäftigung mit allen Fragen zur Orgelimprovisation. (Neben seinen Auftritten als Improvisator an der Orgel in Konzert und Liturgie, seit 2006 Improvisationspartnerschaften mit den Saxophonisten Bernd Oliver Fröhlich und Wolfgang Puschnig).

2009 erschien bei Gramola/Wien seine Gesamteinspielung von Johann Sebastian Bachs Clavierübung III. Theil.

 

Orgel plus Saxophon

FR 9. Oktober 2015, 20.00 / Dom St. Pölten

 

Saxophon: Bernd Oliver Fröhlich
Orgel: Ludwig Lusser

 

Die Künstler des Abends

Bernd Oliver Fröhlich

 

studiert zunächst klassisches Saxophon am Konservatorium seiner Heimatstadt Innsbruck. Nach dem fortführenden Studium von Jazzsaxophon, Gesang und Gesangspädagogik an der Musikhochschule Wien schließt er seinen akademischen Weg 1997 in Princeton (USA) ab. In den ersten Jahren als freischaffender Sänger folgt ein gutes Dutzend Opernproduktionen mit eindeutig zeitgenössischem Schwerpunkt sowie eine intensive Auseinandersetzung mit Alter Musik. Seit 2003 ist er Mitglied des Belgischen „Huelgas Ensembles“ unter der Leitung von Paul van Nevel, mit dem „Ensemble Weser Renaissance Bremen“ unter Manfred Cordes verbindet Fröhlich seit 2009 eine enge Zusammenarbeit. Zahlreiche zum Teil prämierte CD Aufnahmen zeugen von der Arbeit mit beiden Ensembles.

 

Gleichzeitig bleibt das Saxophon für Bernd Oliver Fröhlich unverzichtbarer Teil seiner musikalischen Arbeit. Unzählige Konzerte und Aufnahmen der letzten Jahre spiegeln ein weites Spektrum wieder: traditionelle Jazzformationen, Auftragswerke zeitgenössischer Komponisten und nicht zuletzt seine exquisite Unterhaltungsband, das
„Bernd Fröhlich Orchester“.

 

Seit einiger Zeit arbeitet er intensiv an der Verbindung seiner beiden Instrumente und der damit verbundenen Zusammenführung verschiedener musikalischer Welten. So zuletzt auf der im April 2013 bei Deutsche Harmonia Mundi (Sony music) erschienenen CD „Reflektionen“, eines progressiven Oswald v. Wolkenstein Programms mit Sabine Lutzenberger und Joel Frederiksen.

 

 

Ludwig Lusser . Orgel

 

Domorganist St. Pölten

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Programm dieses Abends:

PRAELUDIO – EXORDIUM
JOHANN SEBASTIAN BACH (1685-1750) . TOCCATA C-Dur BWV 564/1

 

MEDITATIO I – NARRATIO
JOHANN SEBASTIAN BACH . Wachet auf ruft uns die Stimme . BWV 645

MEDITATIO II – CONFUTATIO
JOHANN SEBASTIAN BACH . Adagio C-Dur BWV 564/2

 


REFLEXIO – PERORATIO
JOHANN SEBASTIAN BACH . Fuge C-Dur BWV 564/3

 

 

Im Anschluss:

AGAPE im Sommerrefektorium.


KARTEN: 14 EURO / 7 EURO


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Buchhandlung Schubert
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reservieren Sie eine Karte an der Abendkassa.

 

 

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Taner Türker, Cello
Ludwig Lusser, Orgel
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Orgel plus Heiller

Ludwig lusser . Orgel
mit Hörbeispielen

 

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Orgel plus Tanz 2012

Susanne Chambalu . Tanz 
Dorothea lusser . Orgel

 

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Herwig Zens, Malerei
Ludwig Lusser, Orgel
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Clemens Salesny . Sax
Ludwig Lusser . Orgel

 

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Annelies Oberschmied . Sopran
Ludwig lusser . Orgel

 

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Orgel plus Tanz

Susanne Chambalu . Choreographie und Tanz
Ludwig Lusser . Orgel

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