Orgelzyklus Roman Summereder 2026
Im Rahmen der Konzertreihe ORGEL PLUS 2026
Sonntag 12. April 2026, 18.00 Uhr
Dom St. Pölten
an der METZLER-ORGEL Roman Summereder
Programm dieses Abends:
JEHAN ALAIN (1911–1940) I PREMIÈRE FANTAISIE (1933)
Alors au Ciel lui-même, je criai pour demander comment la destinée peut nous guider à travers les ténèbres. Et le Ciel dit: „Suis ton aveugle instinct“.
Omar Khayyam (Zum Himmel selbst schrie ich, ihn zu fragen, wie das Schicksal uns durch die Finsternisse geleiten könne. Und der Himmel sprach: „Folge deinem blinden Instinkt.“)
DEUXIÈME FANTAISIE (1936)
HEINRICH SCHEIDEMANN (1596 –1663) I FANTASIA „IN DICH HAB ICH GEHOFFET, HERR“ (Ps. 31) auff zwei clavier
KLAUS HUBER (1924–2017) I INVENTION „IN TE DOMINE SPERAVI“ (1964)
OTTORINO RESPIGHI (1879–1936) I PRELUDIO IN SI-BEMOLLE MAGGIORE
sopra un Corale di Bach „In dich hab ich gehoffet, Herr“ (1912)
PRELUDIO IN RE-MINORE (1910?)
OLIVIER MESSIAEN (1908–1992) I VERSET POUR LA FETE DE LA DEDICAÇE (1960)
MAURICIO KAGEL (1931–2008) I „ROSSIGNOLS ENRHUMÉS“
aus: Rrrrrr … 8 Stücke für Orgel (1981/82)
JOHANN SEBASTIAN BACH (1685–1750) I PRÄLUDIUM UND FUGE IN G-DUR BWV 541
Hier das Programmheft des Abends zum Download.
Der Künstler des Abends
Roman Summereder
geboren 1954 und aufgewachsen in Ried im Innkreis, ist ein österreichischer Organist. Nach Studien in Wien und Brüssel war er Korrepetitor am Brucknerkonservatorium in Linz und beim Jeunesse-Chor in Wien. Seit 1979 unterrichtet er an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien: zunächst Partiturspiel, später auch Basso Continuo, 1999–2019 Leitung einer Orgelklasse; 2014 übernahm er das Seminar zu Geschichte, Analyse und Repertoire der Kirchenmusik, das er nach seiner 2019 erfolgten Emeritierung weiterhin hält. Meisterkurse, Lesungen und Workshops, u. a. an der Internationalen Sommerakademie für Organisten in Haarlem, Veröffentlichungen zur Orgelmusik im Spannungsfeld der Moderne.
Summereder konzertiert an historischen und modernen Instrumenten. Die Orgelmusik des 20. und 21. Jahrhunderts bildet dabei einen besonderen Schwerpunkt seines Repertoires, das mittlerweile mit repräsentativen CD-Einspielungen dokumentiert wird. Hinzu kommen Uraufführungen und österreichische Erstaufführungen.
2003 wirkte er in der Filmdokumentation Grenzklänge – Das Phänomen György Ligeti mit Ligetis „Volumina“ mit, den der ORF zum 80. Geburtstag des Komponisten produziert hat. Große Aufmerksamkeit erregte seine 2012–14 erfolgte, weltweit erste Gesamteinspielung des Orgelwerks von Anton Heiller (dessen letzter Schüler er war) sowie die jüngst abgeschlossene Einspielung eines dreiteiligen großen Querschnitts durch das Orgelwerk von J. N. David (bei AMBIENTEAUDIO).
Bisherige Orgelzyklen von Roman Summereder
zum Nachlesen ...
Roman Summereder, an der Metzler-Orgel im Dom St. Pölten